Ohrgeräusche (Tinnitus)

Das plötzliche Auftreten von Ohrgeräuschen wird in den letzten Jahren immer häufiger beobachtet und kann für den Betroffenen eine weitreichende Beeinträchtigung seiner Lebensqualität darstellen.

In der Regel wendet sich der verängstigte Patient mit dem Problem an seinen Hausarzt oder Internisten oder er konsultiert einen Hals-Nasen-Ohrenarzt.

Dabei geht oft wertvolle Zeit verloren, denn außer der Bestimmung des sog. Haemotokritwertes durch den internistischen tätigen Arzt, der festlegt, ob evtl. Infusionen zur Blutverdünnung gegeben werden müssen, gibt es keine ärztliche Sofortmaßnahme, die keinen Aufschub erlaubt.

Untersuchungen aus den USA zeigen jedoch, dass mit einer Erfolgsrate von etwa 70% den Ohrgeräuschen begegnet werden kann, wenn sofort nach Auftreten der Geräuschsymptomatik eine zahnärztliche Schienentherapie durchgeführt wird.

Durch entsprechende Voruntersuchungen lässt sich die Indikation für eine Schienenbehandlung präzisieren. Leider verstreicht oft wertvolle Zeit bis der speziell ausgebildete Kieferorthopäde oder Zahnarzt die Möglichkeit erhält einzugreifen.

Nach den in den USA durchgeführten Untersuchungen schwindet die Erfolgsquote erheblich, wenn - wie üblich - Wochen verstreichen bis die Schienentherapie beginnen kann.